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Bavaria Fernsehproduktion / Satel Film

Marvin Kren führt bei Crime-Serie „Freud“ Regie

[27.02.2017]

Geiselgasteig/Wien/Berlin – Der innovative Filmemacher Marvin Kren wird bei der gemeinsam von der Bavaria Fernsehproduktion und der Satel Film entwickelten Crime-Serie „Freud“ Regie führen und steigt als Co-Creator mit ein. Kren, gebürtiger Österreicher, hat jüngst die Mafia-Serie „4 Blocks“ inszeniert, die soeben auf der Berlinale erfolgreich Weltpremiere feierte.

Moritz Polter (Bavaria Fernsehproduktion) und Heinrich Ambrosch (Satel Film), Produzenten der Serie „Freud“: „Mit der Berliner Gangster-Serie ‚4 Blocks‘ hat Marvin ein authentisches und bildgewaltiges Werk geschaffen. Mit solcher Wucht und Intensität wurde deutsches Fernsehen noch nicht erzählt. Eben diese furiose Handschrift und erzählerische Kraft wollen wir auch für die Serie ‚Freud‘.“

Marvin Kren: „Ich bin sozusagen unter der Originalcouch von Sigmund Freud groß geworden – sprich: aufgewachsen im selben Bezirk in Wien, in dem er seine Praxis hatte. Der Unterschied: Als ich geboren wurde, hatte die Welt schon fast 100 Jahre von Sigmund Freuds bahnbrechenden Erkenntnissen profitiert. Wir modernen Menschen leben in postfreudianischen Zeiten. Sich eine Welt vorzustellen, in der das ‚Selbst‘ noch ein blinder Fleck auf der Landkarte der Erkenntnis war - die Zeit vor Sigmund Freud also -, macht für mich den ungeheuren Reiz und die Herausforderung dieser Serie aus. Ich möchte mit ‚Freud‘ eintauchen in die finsteren Gassen Wiens vor der Jahrhundertwende, und darin das Spiegelbild des Labyrinths der menschlichen Seele entdecken, das ihn zu seinem Lebenswerk inspiriert hat. Abgründig, schillernd und gefährlich!“

Die Serie erzählt vom jungen Psychoanalytiker Sigmund Freud im Wien des Jahres 1886. Freuds revolutionäre Theorien stoßen bei Kollegen und in der Gesellschaft auf starken Widerstand. Just in dieser Zeit begibt er sich gemeinsam mit Kriegsveteran und Polizist László Kiss sowie dem Medium Fleur Salomé auf eine nervenaufreibende Jagd nach einem mysteriösen Serienkiller.

Die deutsch-österreichische Koproduktion „Freud“ war jüngst als einzige Produktion aus dem deutschsprachigen Raum unter insgesamt sieben internationalen Projekten im „CoPro Series“-Pitch im Rahmen der Berlinale vertreten. Dort stellen ausgewählte Filmschaffende internationale Koproduktionen für TV-Serien potenziellen Finanziers und Kooperationspartnern vor. „Freud“ wurde nach dem Pitch ausgewählt für das „Series Mania Co-Production Forum“ in Paris, Europas wichtigstem TV-Serienfestival. Vom 18. Bis 21. April wird die Crime-Serie dort den internationalen Key Playern im TV Geschäft präsentiert.

Neben den Produzenten Moritz Polter, Bavaria Fernsehproduktion, und Heinrich Ambrosch, Satel Film, sowie Regisseur Marvin Kren stehen auch die Drehbuchautoren fest: Stefan Brunner (u.a. „Tatort“, „Soko Wien“) und Benjamin Hessler (u.a. „Mordkommission Berlin“, „Das goldene Ufer“). Das Projekt wird vom Filmfonds Wien und Creative Europe MEDIA gefördert.

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